Wir reden, damit Sprache verbindet.



Eindrücke von Ehrenamtlichen und Teilnehmern

Margherita C. aus Italien, Ehrenamtliche im Team Öffentlichkeitsarbeit 

»Als ich nach Deutschland angekommen bin, fiel es auch mir schwer, Deutsch zu sprechen. Sprachlosigkeit kann in Ohnmacht münden. Aber ich habe entdeckt, dass die Hamburger offen und hilfsbereit sind: dadurch ist aus Zurückhaltung Dankbarkeit und Freude am Lernen geworden. Durch Vertrauen schließt man Freundschaften, die Sprache wird das Mittel, um sich gegenseitig kennenzulernen. Was ich am meisten an der Sprachbrücke-Hamburg schätze, ist die herzliche, einladende Stimmung: Fehler sind willkommen, verschiedene Perspektiven und Lebensentwürfe sind willkommen – jeder ist willkommen, zugehört und geschätzt. Es ist ein Ort der Begegnung.«

Frau S., Gesprächsrundenleiterin im Bezirk Mitte:
»Mir gefällt sehr gut, mich in einer entspannten Atmosphäre, die ich selbst mitgestalten kann, Menschen unterschiedlicher Nationalitäten kennen zu lernen und von ihnen etwas über ihr Land und ihre Kultur zu erfahren. Gleichzeitig finde ich es aber auch bereichernd, zu sehen, dass die Teilnehmer sich untereinander kennen und schätzen lernen. An Aufbau und Leitung der Sprachbrücke schätze ich den guten Austausch und die Unterstützung durch Büro und Projektleitung, aber auch, dass genügend Raum bleibt, die Gesprächsgruppe im eigenen Stil aufzubauen und zu erhalten.«
 

Herr B., Gesprächsrundenleiter im Bezirk Eimsbüttel:
»Hier komme ich mit Menschen in Kontakt, die ich sonst nicht kennen lernen würde.«
 

Herr H., Gesprächsrundenleiter im Bezirk Eimsbüttel:
»Die Begeisterung und der Schwung der engagierten Leute für die Integration ist hier richtig ansteckend.«
 

Ein Teilnehmer:
»Wir sind eine kleine Gruppe, es ist immer lustig. Sonst gibt es für mich keine 
Chance, deutsch zu sprechen.«


Frau M., Gesprächsrundenleiterin im Bezirk Mitte:
»Ich finde die Strukturen klasse, habe nie das Gefühl, allein vor den Aufgaben zu stehen.«
 

Herr K., GL im Bezirk Nord:
»Großartig, wie viele Informationen wir über Integration, Veröffentlichungen und Veranstaltungen bekommen. Die hätte ich gar nicht allein finden können.«




Ein Teilnehmer:
»Mit der Teilnahme an der Gesprächsrunde hatte ich meine ersten sozialen
Kontakte. Ich komme mit Herz hierher, es ist sehr persönlich und man kann alles sagen. Die vielen Informationen die ich erhalten habe, waren sehr hilfreich.«

Herr L., Gesprächsrundenleiter im Bezirk Mitte:
»Meine Fragen werden beantwortet, meine Meinung wird ernst genommen. Ich kann mitgestalten.«
 

Frau F., Gesprächsrundenleiterin im Bezirk Mitte:
»Mir gefallen die Fortbildungen von Sprachbrücke. Ich habe viel dazu gelernt.«
 

Frau S., Gesprächsrundenleiterin im Bezirk Eimsbüttel:
»Mir gefällt die hohe Aufmerksamkeit und Offenheit gegenüber den Ehrenamtlichen und Teilnehmern und ihren Wünschen.«
 

Frau L., Gesprächsrundenleiterin im Bezirk Altona:
»Lesetipps, Links zu Artikeln und Videos sind super! Kann man zeitunabhängig konsumieren.
Danke.«





Peter M., Gesprächsrundenleiter:
Was mir an meiner Tätigkeit bei er Sprachbrücke gefällt ist :
1)  ich lerne interessante Menschen kennen, in der Sprachgruppe, im Kollegenkreis und bei der angeschlossenen Institution (TGH).
2)  ich erfahre von Veranstaltungen, die mich interessieren und an denen ich teilnehme.
3)  ich bin sehr zufrieden, dass ich durch diese sinnvolle Tätigkeit Menschen helfen kann.


Misbach (seit 5 Monaten in Deutschland):
Das (an der Konversationsgruppe teilzunehmen)  ist Üben. Es ist gut für das Lernen.
Ein Tag ist gut, zwei Tage aber ist besser. Ich bin glücklich.


Yassar (seit mehreren Monaten in Hamburg): 
Ich finde es sehr schön. Die Leute sind sehr freundlich.
Ich glaube, es ist gut, Deutsch zu lernen, aber es ist schwierig.
Es ist warmherzig hier.


Gesprächsrundenleiterin Rosemarie:
Mir gefällt, dass wir immer lustig sind. Und ich mag sehr, Menschen aus anderen Ländern – aus Syrien, Afghanistan, der dominikanischen Republik – kennenzulernen.


Hospitantin Silke:
»Ich finde, dass die Teilnehmer sich immer auf Vorschläge einlassen. Sie sind wirklich sehr engagiert.«


Gesprächsrundenleiterin Giulia:
»Für mich stellt es eine Art und Weise dar, Wissen und Erfahrungen weiterzugeben. Und eine Möglichkeit, immer wieder Neues zu lernen.«






Teilnehmer 1, Iran (?) - sinngemäss:
»Es ist gut und eine Freude, dass es die Sprachbrücke gibt und Menschen, die das auf freiwilliger Basis ermöglichen, ohne eine Bezahlung dafür zu bekommen.«


Teilnehmer 2, Kosovo (?) - sinngemäss:
»Die Sprachbrücke ist sehr gut, man kann dieses Angebot regelmässig und kostenlos nutzen kann. Es sollten noch viel mehr Menschen davon wissen, um daran teilzunehmen.«


Issa aus Niger:
»Wir können zusammen sitzen und über alles reden. Manchmal auch über Sachen die kompliziert sind.«


Anthony aus Ghana:
»Bevor ich zur Sprachbrücke kam konnte ich nur »Denglish«. Jetzt habe ich mehr Mut zu reden. Ich kann besser fließend reden. So, dass mich andere auch verstehen können.«


Chabane aus Togo:
»Wir kommen in der Gesprächsrunde gut miteinander aus weil wir uns so gut verstehen. Es ist toll, dass wir etwas gemeinsam unternehmen. Jedes Mal lernt man etwas Neues.«


Jonah aus Syrien:
»Man lernt jedes Mal neue Wörter dazu. Ich finde es gut, dass man auch raus geht um das worüber man geprochen hat auch anzusehen. Zum Beispiel im Hafen die Schiffe und alles was dazu gehört.«